Deutsche Meisterschaft der Jugend in Mainz - 28./29. Mai 2016

WM-Teilnehmer bestätigen Favoritenrolle!


65 Tage nach dem WM-Finale der Age Group 11-16 fand am vergangenen Wochenende die Deutsche Meisterschaft der Altersklasse Jugend in Mainz-Laubenheim statt. Bis auf Daniel Blintsov und Sneschana Sinkov, die wie bekannt nicht mehr gemeinsam auf der Wettkampfmatte zu sehen sein werden, stellten sich alle WM-Teilnehmer den kritischen Augen des Publikums sowie der Kampfrichter!


Drei der fünf Formationen gelang es, sich alle drei Deutschen Meistertitel zu sichern. So gewann das Herrenpaar Nils Beuven und Erik Pohl vom SC Riesa mit großem Vorsprung die Konkurrenz der Herrenpaare vor dem Paar Erik Fleischmann und Valentin Brendler aus Uhingen und in Balance dem Paar aus Dresden mit Philippe Dressler und Aaron Borck. Wobei Nils und Erik in der Kombi-Übung erstmals einen Doppelsalto präsentierten.


Sascha Jeriomkin und Kim Nele Fuhrmann sicherten sich mit drei sauberen Vorstellungen, bei denen einem vor allem die Freude, die beide gemeinsam auf der Wettkampfmatte haben, auffällt und ansteckt, ebenfalls alle Titel souverän vor dem Mixed Paar des Dresdner SC mit Florian Borcea-Pfitzmann und Samira Rawolle.


Bei den Damenpaaren war der Kampf um Platz eins am umstrittensten. Dreimal Gold ging zum Schluss an das Damenpaar vom TSV Friedberg mit Nicole Boxler und Sophie Kirschner. Sie überzeugten vor allem in Balance und Tempo mit ihren sehr synchronen und schwungvollen Choreographien sowie sauberen Elementen. Der Vorsprung vor den zweitplatzierten Gina Lee Nickler und Pia Schütze vom SC Hoyerswerda war in allen Übungen hauchdünn. Ich denke, dass mir einige zustimmen, wenn ich sage, dass der Mehrkampf-Meistertitel an die beiden jungen Damen aus Sachsen hätte gehen sollen. Ihre Kombi-Übung war gespickt mit hohen Schwierigkeiten und außergewöhnlichen Elementen, welche sie mit Leichtigkeit und viel Applaus präsentierten. Die Kampfrichter sahen dies jedoch offenbar anders als das Publikum.


Die Damengruppe des Dresdner SC Jasmin Meyer, Lena Jasef und Leonie Zado verschenkte einen Deutschen Meistertitel durch einen Zeitfehler in der Balance-Übung, der sie auf Rang vier platzierte. Durch eine saubere, schwungvolle Tempo-Übung und eine souveräne Kombiübung konnte ihnen diese beiden Titel aber niemand streitig machen.
Der einzige Deutsche Meistertitel, der somit nicht an eine Formation der Nationalmannschaft verteilt wurde, ging gleich an zwei Formationen: Gemeinsam mit Lea Gellner, Celine Nikol und Saskia Meyer aus Dresden siegten in der Balance-Übung auch Isabell Specht, Vanessa Rapp und Alina Dunkel aus Pfungstadt. Letztere waren im Übrigen die einzige Damengruppe, welche die Meisterschaft mit drei Medaillen beendete, neben Gold in Balance gab es für sie noch zweimal Silber. Alle anderen verfehlten mindestens einmal das Siegerpodest. Eine Bronzemedaille in Tempo sicherten sich zudem Flora Sochor, Emilie Franzen und Alexa Krause vom Dresdner SC.

Drei Schülerformationen auf dem Podest
Einige Schülerformationen ließen sich die Chance nicht nehmen, die "Großen" ein wenig zu ärgern.
Vor allem dem Damenpaar des SC Hoyerswerda mit Lena Bednarz und Lotte Tröster gelang dies mit Bravour. In Balance und im Mehrkampf sicherten sie sich durch eindrucksvolle Vorstellungen die Bronzemedaille und zeigten eindeutig, dass in Zukunft immer mit ihnen gerechnet werden sollte. In Tempo wurde ihnen die Bronzemedaille knapp durch Vivian Krabbes und Leni Scherenberger vom BC Eintracht Leipzig (ebenfalls noch Schüler) weggeschnappt. Sie zeigten unter anderem den einzigen Doppelsalto in der Konkurrenz der Damenpaare.
Die dritte erfolgreiche Schülerformation kommt mit Clara Blechschmidt, Yolantha Thoss und Kira Lorenz vom SAV Schwarzenberg. Ihnen gelang in Balance und im Mehrkampf der Sprung aufs Podest. Da sicherten sie sich zweimal Bronze.

Kurz zusammengefasst...
Nur fünf Formationen schafften es über die Hürde der 27 Punkte.
Nicole Boxler und Sophie Kirschner (B: 27,7; T:27,55; K: 27,2)
Gina Lee Nickler und Pia Schütze (B: 27,6; T:27,5; K: 27,0)
Lena Bednarz und Lotte Tröster (B: 27,15)
Sascha Jeriomkin und Kim Nele Fuhrmann (B: 27,0; T: 27,35)
Nils Beuven und Erik Pohl (B: 27,15)

Das Leistungsniveau der Damenpaare war wesentlich höher als das der Gruppen. Die jeweils beste Gruppe hätte es in allen drei Übungen bei den Damenpaaren nicht einmal aufs Siegerpodest geschafft.
Der Ausrichter SAV Mainz-Laubenheim stellte eine gut funktionierende Meisterschaft auf die Beine, die ohne Zwischenfälle vonstattenging, der jedoch auch einiges an Pep gefehlt hat, wobei der Ausrichter nicht eine einzige Formation am Start hatte.

Der Siegerehrung wurde zu wenig Beachtung geschenkt: Es fehlte würdige Musik, die meisten Zuschauer und Sportler waren nicht mehr in der Halle und auch von den Medaillen hatte sich der eine oder andere sicherlich etwas mehr erhofft.
Dabei wünscht sich doch jeder Sportler Anerkennung für seine gezeigten Leistungen. Darum sollte es meiner Meinung nach Pflicht sein, dass alle, seien es Sportler, Trainer, Kampfrichter oder Zuschauer, ganz bis zum Ende des Wettkampfes bleiben: Gemeinsame Eröffnung, gemeinsamer Schluss!

 

Geschrieben von Katharina Bräunlich

 

 

Weltmeisterschaft im Reich der Mitte

 

Noch vor Jahresschluss 2015 begann das Abenteuer Weltmeisterschaft für die deutschen Sportakrobaten. Am 15. Dezember 2015, nach dem Internationalen ZwingerAcroCup in Dresden, gab Bundestrainer Igor Blintsov die Nominierung für die Weltmeisterschaft 2016 im chinesischen Putian bekannt. Von diesem Tag an hieß es für zwölf Dresdner SportakrobatInnen noch mehr Disziplin im Training aufzubringen, mit voller Konzentration auf dieses große Ziel hin kämpfen, schwitzen und gemeinsam mit eisernem Willen Tag für Tag beim Training das Beste geben. Kleinere und größere Wettkämpfe in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft halfen dabei, die Wettkampfübungen immer weiter zu perfektionieren.

Am Samstag, 19. März 2016, ging es dann endlich los..."der Weg ist das Ziel"....auf nach China. Als erste unterwegs und Teil der deutschen Jugend-Nationalmannschaft (11-16 Jahre) war unser Trio mit Jasmin Meyer, Lena Jasef und Leonie Zado. Die Aufregung der drei war mindestens genauso groß wie das Starterfeld der Damentrios, in dem sie sich zu beweisen hatten. Gut 24 Stunden brauchten sie nach Putian, hatten dann zwei Tage Zeit sich zu akklimatisieren, zu trainieren und sich auf ihren Wettkampf einzustellen. Am 23. März galt es alles zu geben. Mit ihren zwei sauberen Übungen, Balance und Dynamic, belegten sie am Ende „ihrer" Jugend-WM einen guten 15. Platz im Feld von 25 Damen-Trios. Mit ihrer Leistung können die drei jungen Mädels und die Trainer zufrieden sein. Sie wissen jetzt auch, dass sie an ihrer Spritzigkeit und noch selbstbewussterem Auftreten arbeiten müssen, um international noch besser wahrgenommen zu werden. Mit Platz 15 hatten sie sich leider für das Finale nicht qualifizieren können, aber feuerten weitere vier deutsche Formationen in den Finals an.
Der Qualifikationstag der Jugend, der 23. März, war gleichzeitig der Abreisetag für die deutsche Junioren-Mannschaft. Das Dresdner Damen-Trio Sarah Arndt, Anika Liebelt und Johanna Schmalfuß, unsere vier DSC-Jungs Sebastian Grohmann, Erik Leppuhner, Florian Vitera und Tom Mädler sowie die Startgemeinschaft Jördis Leppuhner (DSC) mit ihrem Riesaer Partner Franz Krämer, unsere Chefin Petra Vitera und ein kleiner Fanblock machten sich nun auf die längste Wettkampfreise ihrer bisherigen Sportler-Trainer-Fan-Laufbahn. Auch sie hatten nach ihrer Ankunft in Putian zwei Tage Zeit für Eingewöhnung und Training...respektive Sightseeing für die Vor-Ort-Daumendrücker.
Ab Ostersonntag wurde es dann für unsere Junioren ernst, die ersten Qualifikationswettkämpfe standen auf dem Programm.

Im Feld von 27 Trios in der Altersklasse 12 bis 18 Jahren präsentierten sich unsere Mädels Sarah, Anika und Johanna ganz stark, obwohl Johanna in der letzten Zeit noch einmal gewachsen war und die Sicherheit in den Elementen mühsam neu erarbeitet werden musste. Sie belegten nach einer schicken Balanceübung mit sicheren Elementen und einer schönen Choreographie sowie ihrer ausdrucksstarken Tempoübung mit ihrem „Hingucker-Element" 6/4 Handstandsalto vom Knoten auf den Knoten am Ende einen guten 15. Platz. Die internationale Konkurrenz und Leistungsdichte in dieser Altersklasse war sehr hoch und so konnten sich unsere Mädels trotz persönlich sehr guter Leistung leider nicht für das Finale der besten Acht qualifizieren.

Jördis und Franz turnten eine schöne, souveräne Tempoübung mit einer flotten Choreografie. Die Balanceübung wollte den Beiden hingegen leider nicht so gut gelingen und sie mussten einige Abzüge sowohl in der Technik als auch in der Artistik in Kauf nehmen. Nach diesen beiden Übungen lagen sie auf Platz neun in der Nationenwertung und verpassten damit leider knapp das Finale der besten acht Mixpaare der Altersklasse 13 bis 19 Jahre.

Für unsere vier Dresdner Jungs Sebastian, Erik, Florian und Tom sollte dies ein Wettkampf werden, den sie nicht so schnell vergessen. Die Tempoübung am ersten Tag lief mit einem kleinen technischen Fehler beim Tsukahara noch nicht ganz nach Plan, die Balanceübung am nächsten Tag präsentierten unsere Jungs sicher und mit einer außergewöhnlichen Choreografie, welche die Kampfrichter (endlich mal...) mit einer tollen Artistiknote belohnten. Das bedeutete Platz drei in der Qualifikation. Spekulationen, Erwartungen und Hoffnungen für das Finale erhöhten den Druck auf die Vier enorm. WM-Bronze war zum ersten Mal zum Greifen nahe. In neuen Anzügen präsentierten sich Sebastian, Erik, Florian und Tom in bestechender Form. Eine ausdrucksstarke, mitreißende und saubere Übung knallten unsere Jungs da auf die Matte, die einzige kleine Schrecksekunde gab es beim letzten Salto, als beim Fangen ein Arm entwischte, aber Tom stand!
Die Minuten in der „Kiss-and-Cry-Area" glichen Stunden, dann die Erlösung! BRONZE für unsere vier Jungs. Die Erleichterung und die Freude im Team waren riesig. Freudentränen, Freudenschreie und ganz viele Umarmungen und Glückwünsche erreichten unsere Jungs vor Ort in China, aber auch von zu Hause! Die erste WM-Medaille für unsere Jungs, die erste WM-Medaille für die Dresdner Sportakrobaten. Ein großer Erfolg für das gesamte Team der Trainer und Sportler!

Diesen Wahnsinnsmoment konnten auch unsere „Senioren" mitfeiern, die pünktlich zu den Finals der Junioren in Putian angekommen waren.
Für Tim Sebastian und seinen Riesaer Partner Michail Kraft war diese WM gleich doppelt wichtig. Ihr Ziel war das Finale, aber vor allem die Qualifikation für die World Games 2017. Ihre Balanceübung, mit der sie 2015 in Riesa EM-Bronze gewannen, präsentierten die beiden gewohnt stark und sicherten sich einen aussichtsreichen Platz vier, in die Tempoübung am Abend schlichen sich dann leider drei größere Fehler ein, die sie auf Platz sieben in der Qualifikationen zurückwarfen. Nun galt es am darauffolgenden Tag alles zu geben um noch mindestens einen Platz gut zu machen, um ins Finale der Herren-Paar-Konkurrenz einziehen zu können. Dies gelang den beiden mit einer starken Kombinationsübung und damit war das erste Ziel erreicht. Am Abend im Finale wollten Tim und Michail noch einmal alles geben. Ein Fehler in der finalen Übung trübte die Stimmung enorm, wobei die beiden trotzdem so stolz auf ihre Platzierung sein können – sie sind das sechstbeste Herrenpaar der Welt! Am letzten WM-Tag wurde auch ihr Zittern in Hinsicht auf das Ticket zu den World Games 2017 beendet und die Hoffnung zur Gewissheit: die FIG verkündete die Qualifikanten und ihr sechster Platz im Mehrkampf sicherten Tim und seinem Riesaer Partner Michail den ersehnten Startplatz für den Sportakrobatik-Jahreshöhepunkt 2017 – World Games.

Herzlichen Glückwunsch an alle Sportler und Trainer!

Unsere Sportler schwärmten von einer perfekt ausgerichteten Weltmeisterschaft, bei der es ihnen an nichts fehlte. Sie fühlten sich rundum wohl und konnten sich dadurch optimal auf ihre Wettkämpfe konzentrieren! Bedanken möchten wir uns auch noch einmal bei den Trainern, die die Erfolge unserer SportakrobatInnen mit ihrem unermüdlichen Einsatz ermöglicht haben.
China war eine Reise wert...China, das Reich der Mitte....China, das Land des Lächeln, China, das Land der aufgehenden Sonne.....China, das Land, in dem es die erste WM-Medaille für Dresdner Sportakrobaten gab...weltmeisterliches BRONZE für die Jungs, die einst unsere „Lustigen Vier" genannt wurden...Sebastian Grohmann, Erik Leppuhner, Florian Vitera und Tom Mädler sind nun unsere „Phantastischen Vier"!!!

geschrieben von Katharina Bräunlich


Europameisterschaft 2015 in Riesa

Seit dem Jahr 2009 nehmen Sportakrobaten des Dresdner Sportclubs 1898 e.V.  an Europa- und Weltmeisterschaften in der Sportakrobatik teil.

Nicole Engelmann, Romy Walther und Hanna Kulbe waren die ersten, die uns in diesem großen internationalen „Reigen“ vertreten durften – Europameisterschaft 2009 in Porto/ Portugal.

Während zur Weltmeisterschaft  2010 wieder eine Formation in Wroclaw/Polen an den Start ging, durften im Jahr darauf -2011- bereits drei Dresdner Formationen die deutschen Farben bei der Europameisterschaft in Varna/Bulgarien vertreten. Vier Formationen entsandte der Dresdner Sportclub zur Weltmeisterschaft 2012 nach Orlanda/USA und ein Jahr später waren es fünf Formationen, die zur Europameisterschaft 2013 ins portugiesische Odivelas reiste.

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Gut wie nie - Germany

Zwei Wochen voller Spannung und Emotionen durften wir gemeinsam erleben.

11214076 891534347548931 4856825371477879555 nEuropameisterschaften 2015 in der Sportakrobatik…nicht nur im eigenen Land, sondern ganz nah im sächsischen Riesa wurde um Finalteilnahmen und Edelmetall gekämpft.

Zur deutschen Nationalmannschaft gehörten in diesem Jahr elf Dresdner Sportakrobaten in den Altersklassen Junioren 1, Junioren 2 und Senioren.

Vom 25. bis 27. September 2015 fanden die Wettkämpfe der AgeGroups 11-16 und 12-18 Jahren statt. In beiden Altersklassen waren je sechs deutsche Formationen am Start.

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Deutsche Meisterschaft Junioren 2, Mainz am 15. und 16. November 2014

Klein, trotzdem ganz fein

Nur zwei „echte" Junioren 2-Formationen hatte Deutschland am letzten Wochenende zu seiner Meisterschaft am Start. Gut also, dass sich Jugend und „kleine" Junioren nach Mainz aufmachten und die Anzahl der wetteifernden Formationen auf 16 „in die Höhe" trieb....

Ein durchaus erlesenes Starterfeld lies auf spannende Stunden hoffen. Hinsichtlich dessen dürfte auch keiner enttäuscht abgereist sein. Der (leider) überschaubare Zuschauerblock hatte ausreichend Grund die Leistungen der SportakrobatInnen mit Applaus zu würdigen.

Für die Dresdner Sportakrobaten waren drei Trio´s, eine Herrengruppe, ein Mixpaar und in Startergemeinschaft mit dem SC Riesa ein Herrenpaar und ein Mixpaar am Start.....damit also beinahe die Hälfte der Starter aus Dresden, reichlich die Hälfte aus Sachsen...... Hmmmm, das stimmt uns nachdenklich!

Das erste Mal gemeinsam am Start war Tim Sebastian mit seinem neuen Partner Michail Kraft vom SC Riesa. Wir waren lange schon sehr gespannt, wie die Beiden wohl gemeinsam aussehen. Kraftvoll und ausdrucksstark wie immer konnte Tim begeistern und Michail versucht das rasante Tempo von Tim mitzugehen.... Es wird nicht mehr lange dauern und die Beiden haben gelernt „gemeinsam zu atmen"....so würde es wohl der Ballettmeister ausdrücken. Dann werden ihre spektakulären Elemente, die sie schon an diesem Wochenende super präsentieren konnten, einen noch glanzvolleren Rahmen bekommen. Wir haben diesen ersten Auftritt der zwei Jungs sehr genossen und uns mit ihnen über drei Deutsche Meistertitel gefreut!!!

Die zweite Startgemeinschaft mit dem SC Riesa bildet das Mixpaar Jördis Leppuhner (DSC) und Franz Krämer. Auch die Beiden konnten mit drei schönen Übungen unter Beweis stellen, wie fleißig sie in den letzten Wochen trainiert haben. Unter nicht so einfachen Bedingungen kommen sie zu den gemeinsamen Übungsstunden zusammen...Jördis hat (beinahe) täglich jeweils eine Stunde Fahrt nach Riesa und zurück zu bewältigen, um mit Franz trainieren zu können. Dass sich der Aufwand lohnt, haben sie eindrucksvoll gezeigt und konnten in Mainz einen ganzen Medaillensatz gewinnen....Deutsche Meister wurden sie mit ihrer BalanceÜbung...klasse!

Einstmals Minimixi sind sie nun unser Maximixi...Mara Dittrich und Richard Kretzschmar....Deutsche Vizemeister im Mehrkampf.....Silber auch für ihre BalanceÜbung, Bronze für die TempoÜbung....Glückwunsch!!! Ihre Trainerin, Ramona Herrmann, war mit den Leistungen der Beiden sehr zufrieden, zumal die neuen Schwierigkeiten (die in Prag noch der Nervosität zum Opfer fielen...) nun gut in die Übungen integriert sind. Elemente und Choreographie sind super aufeinander abgestimmt und werden von beiden sicher und ausdrucksstark geturnt. Hätten die Technik- und Artistikwerte über den Sieg bestimmt, wären sie 3x als Sieger von der Matte gegangen....da sie aber mit einem geringeren Schwierigkeitsgrad turnten, war der kleinere Vorwert der Übung ausschlaggebend für ihre Platzierungen...zu denen wir vorbehaltlos herzlich gratulieren!!!

Die „lustigen Vier" mausern sich! Drei gutgelaunte Vorstellungen von Sebastian Grohmann, Erik Leppuhner, Florian Vitera und Tom Mädler konnte das Kampfgericht zu Buche nehmen. Der Applaus des Publikums hätte beinahe auch unseren „Phantastischen Vier" Ehre gemacht. In ihrer KombiÜbung haben sie die neue Temposerie „Einsteiger-Salto gestreckt auf den Knoten-Mühle auf den Knoten" prima bewältigt, nachdem sie in ihrer TempoÜbung noch schief ging. Wenn sie auch ohne Konkurrenz antraten, haben sie doch die drei Meistertitel verdient mit heimgenommen....Glückwunsch an die Vier!

„Akrobastisch.de" schrieb bereits...."Nicht das Wochenende der Trios". Kaum ein Trio kam ohne Fehler von der Matte, auch unsere Mädels erwischte es – vor allem in den BalanceÜbungen- ziemlich hart, aber entschieden ist der Mehrkampf erst beim letzten Ton der KombiÜbung.......nein! Stimmt nicht ganz... erst bei der letzten Wertung des Kampfgerichtes....und derer konnte man sich an diesem Wochenende nicht immer wirklich sicher sein......

Das Trio Rosa Löhmann, Lilly Dreßl und Kinga Kaczmarek hat uns einen guten Einstand in die höhere Altersklasse gezeigt. Es fehlt ihnen noch an Sicherheit und selbstbewusster Ausstrahlung, aber das ist eine Frage der Zeit und wir dürfen gespannt sein, was sich da noch entwickelt. Mit einigen kleinen Fehlern in Balance und Tempo blieben sie immer ein bisschen hinter den Treppchenplätzen zurück, bewiesen aber mit der finalen KombiÜbung, dass mit ihnen gerechnet werden muss...gut – und weiter so!

Sarah Arndt, Anika Liebelt und Johanna Schmalfuß hatten in ihrer BalanceÜbung auch mit einem ungeplanten „Kugel(ab)blitz" zu kämpfen, konnten aber trotzdem noch auf´s Bronzetreppchen steigen. Viel besser lief es für sie in der TempoÜbung, wo nach herrlich hohen und sicheren Salti und der leichtfüßigen Choreografie der Vizemeistertitel wartete. Eine Miniunsicherheit in derKombiÜbung...aber sichere MehrkampfBRONZE-Gewinner in einem kleinen illustren Trio-Bewerber-Feld. Für Sarah, Ani und Nanni war das ein gelungener Auftakt für eine hoffentlich tolle Superserie in den Junioren 1, wir drücken feste die Daumen.

Unser großes Trio mit Katharina Bräunlich, Laura Jolitz und Flora Sochor erwischte es in ihrer BalanceÜbung ganz schwer.  Der Handstand auf der Kerze stand nicht .....damit entfielen nicht nur wertvolle Value, es kamen außerdem ein Strafpunkt für die fehlende Anforderung „Handstand", fast ein Punkt für die abgebrochene Pyramide und und und zusammen..... das Siegertreppchen war aus der Ferne kaum noch zu sehen. Wie wir sie kennen, kamen sie hoch erhobenen Hauptes zur TempoÜbung auf die Matte und zeigten mit den höchsten Schwierigkeiten, was sie tatsächlich zu leisten vermögen... Respekt. Dafür gab es GOLD! Trotz einer klasse KombiÜbung konnten sie nicht ganz zum Schweriner Trio aufschließen, .... 0,47 Punkte fehlten am Ende – aber wir gratulieren Katharina, Laura und Flora nach einer beherzten Aufholjagd zu MehrkampfSILBER!

Eins bleibt mir noch.....auch wenn ich vorab der Meinung war, dass ich diesen Wettkampf so ziemlich entspannt bewältigen würde, .....es hat nicht sollen sein...die Willkür des Kampfgerichtes hat mich tatsächlich aus der Fassung gebracht. Daher schlage ich vor, in jedes Kampfgericht einen GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTEN zu setzen, der ausschließlich dafür sorgt, dass alle mit der gleichen Elle gemessen werden, der dafür sorgt dass „erkannt" oder „nicht erkannt" für jede Formation gleich gilt. Wer erklärt mir (Zuschauer), dem Trainer oder den Sportlern, weshalb die Entscheidung einmal „so" und einmal „so" gefällt wird; warum vier Kampfrichter entscheiden „Element erkannt" bzw. „Element nicht erkannt" und der/die HauptkampfrichterIn jeweils gegen diese vier Kampfrichter das Gegenteil beurteilt und damit die Gesamtbewertung kippt.... In diesen Momenten fehlt mir nicht nur das Verständnis, dann zweifle ich (immer mal wieder – und ziemlich heftig!) an meiner Liebe zu dieser Sportart.

Auch wenn der Nachgeschmack bleibt, die Reise nach Mainz hat sich gelohnt. Wir sahen tolle Leistungen, wir sahen Sportakrobaten, die sich an die nächsthöheren Schwierigkeiten wagen und bereit sind, sie dem „Risiko Wettkampf" auszusetzen. Viele Dinge sind gut gelungen und wie immer werden unter diesen Bedingungen am allerbesten die kleinen und größeren Baustellen erkannt, die im nächsten Training Thema werden müssen.

In diesem Sinne – auf geht´s, wir sehen uns in der Turnhalle.....

PS. Dresdner Ausbeute der Deutschen Meisterschaft Junioren 2:

8x GOLD – 5x Silber – 4x Bronze...Gut gemacht!!!

 

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